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Konzept

Unsere Vision

ist eine Gemeinschaft, in der junge und ältere Menschen gesellschaftliche Geborgenheit finden, in der jeder sich in seiner Einzigartigkeit respektiert fühlen und in einem gemeinsamen Miteinander verbunden leben kann. Wir wollen sowohl der überfordernden Doppelbelastung in Familien als auch der Vereinsamung allein Lebender entgegenwirken.

Um einer gleichberechtigten Beteiligung aller gerecht zu werden und damit die langfristige Tragfähigkeit unseres Projekts zu sichern, orientieren sich unsere Entscheidungsprozesse nicht an einfachen Mehrheiten, sondern am Modell des Systemischen Konsensierens und der Soziokratie.

Unser Wohnprojekt soll Teil des Wandels zu einer nachhaltigen Entwicklung sein und seinen Mitgliedern vielfältige, bedarfsorientierte Möglichkeiten für eine ökologischere und solidarischere Lebensweise bieten.

Wir wollen einen Ort schaffen für Austausch und Begegnung, für gesellschaftliche Teilhabe und Selbsthilfe, eingebettet in die Nachbarschaft der Vorstadt, vernetzt mit dem Mühlenviertel und verwandten Gemeinwohl-Initiativen, mit Stadt und Welt. Nicht zuletzt wollen wir auch strukturelle Veränderungen des politischen Handelns sowie soziokultureller Einstellungen beeinflussen.

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Wohnprojekt Leben in der Vorstadt

In unserem Projekt sind etwa 20% als Gemeinschafts- und Gewerbefläche geplant. Durch eine multifunktionale Nutzung dieser Flächen ergeben sich viele Möglichkeiten einer aktiven Beteiligung am Gemeinschaftsleben und einer sich gegenseitig befruchtenden Durchmischung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Wenn Gästezimmer, Hobbyräume, Arbeitsplätze oder die lange Festtafel nicht mehr im individuellen Wohnraum eingeplant werden müssen, kommen die einzelnen Wohnungen mit weniger Fläche aus. Das senkt den Ressourcenverbrauch und stärkt das Zusammenleben bei gleichbleibenden Kosten.

Ca. 5.000 m² Freiraum für eine bunte Mischung von Menschen, die Lust und Gestaltungswillen für ein ökologischeres und solidarischeres Zusammenleben mitbringen und dies als neue Chance für sich und unsere Gesellschaft sehen.

Wenn gemeinschaftlich selbstorganisierte Angebote für alle Bewohner die Privatbereiche ergänzen, wird der Alltag erleichtert und die Freizeit bereichert. Jeder darf machen, was er kann, woran er Spaß hat und womit er die Gemeinschaft am besten unterstützt. Und niemand soll allein sein, wenn er es nicht will.